5. Runde Bezirk 2018/2019

Bezirksliga Chemnitz Staffel B

1. Burgstädter SK 1914 I – SG Hohndorf SAbt I   4,5 : 3,5

Nachdem sich am letzten Spieltag im verschneiten Advent in Annaberg-Buchholz alle guten und schlechten Geister des Schachspiels (Gelegenheit, Fortuna und „Schachblindheit“) anscheinend versammelt hatten um mit Frau Holles kräftiger Mithilfe Einfluss auf die einzelnen Spielausgänge zu nehmen erwarteten wir einen weiteren starken Vertreter aus dem Erzgebirge zu einen schweren Kampf. Alle Partien wurden bis zur Entscheidung ausgereizt. Am Spitzenbrett musste Elias Fischer gegen den starken Hohndorfer Neuzugang Peter Höhne frühzeitig die Segel streichen. Am 4. Brett kam es bei Thomas Schumann in einer hochkarätigen Partie zum Generalabtausch und folglich zum Remis. Nach 3 Stunden Spielzeit verbuchten Lutz Spreer (5. Brett) mit Qualitätsgewinn und Harald Adam (7. Brett) mit starkem Königsangriff und daraus resultierenden Damengewinn zwei wertvolle volle Punkte. Eine Stunde später verwertete Moritz Eidam am 2. Brett seinen Mehrbauern ebenfalls sicher. Nachdem Dr. Sven Rotzoll am letzten Brett das Mannschaftremis sicherte, erzwang am 6. Brett Kersten Schönfeld in einem Turmendspiel kurz darauf mit einem weiteren Remis den Mannschaftssieg. Am Ende unterlief Georg Völker in einem schwierigen Endspiel noch eine kleine Ungenauigkeit und unsere Gäste konnten somit das Ergebnis etwas knapper gestalten. Das nächste Spiel folgt bereits am 03.02.2019 in Chemnitz bei Aufbau Chemnitz II.

H. Adam

2. Bezirksklasse Chemnitz Staffel A

SG Neukirchen/Erz. III – 1. Burgstädter SK 1914 II   4,5 : 3,5

Die 2. Mannschaft trat auswärts beim Tabellennachbarn in Neukirchen an. Leider musste krankheitsbedingt ein Brett frei gelassen werden. Nichtsdestotrotz konnten die beiden alten Hasen Detlef Schuldt und Rückkehrer Rudi Lux Ihre jugendlichen Gegner gekonnt ausbremsen und auf eine zwischenzeitliche 2:1 Führung stellen. In der Folge nahmen, nach jeweils intensiven Partieverläufen, Werner Hoffmann, André Fischer und Marcel Krüger die Remisangebote der Gegner an. Ein Matchsieg schien zum Greifen nah, aber leider übersah Nachwuchsspieler Tim Rost eine listige Falle seines erfahrenen Kontrahenten und Wilfried Jurewicz wurde, nachdem er mutig alles auf die Siegkarte setzte, leider ausgespielt. Somit bleibt unterm Strich eine unglückliche Niederlage, aber im nächsten Heimspiel gegen Aufbau Chemnitz III bestehen nach den gezeigten Leistungen realistische Chancen auf Zählbares.

 

M. Krüger

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